Alles Roger in Kambodscha?

Donnerstag 11.9

Nach dem gestrigen, anstrengenden Reisetag haben wir es heute etwas gemütlicher angehen lassen. In vollen Zügen nutzen wir den Poolbereich und probierten uns durch die Speisekarte.

Tanei Guesthouse

Tanei Guesthouse

Relaxbereich im Guesthouse

Relaxbereich im Guesthouse

Voller Freude arbeiteten wir an unseren ersten Blogeinträgen. Damit ihr endlich etwas zu lesen bekommt. Nach gefühlten 10 Stunden Schreiben, checkten wir auf Tripadvisor die Lokale in Siem Reap. Wir entschieden uns für das Tangram Garden die uns sogar gratis von unserem Hotel abholten. Das Lokal war Wahnsinn. Kleine Holzpavillons, Steinwege mit Fackeln mitten in der Natur.

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Ein live Froschkonzert war auch inbegriffen. Und für die Marlene extra auch eine Kakerlake unter dem Tisch. 🙂 Witzig war vor allem der Bestellvorgang. An jedem Pavillon war eine Laterne angebracht, die man anschaltet wenn man etwas bestellen möchte. Auch beim Nachspeisenangebot haben wir ordentlich zugeschlagen. Und aufgrund des starken Regens „mussten“ wir auch noch einen Cocktail trinken. Mit dem Tuk Tuk gings dann zum Nightmarket wo Julia und Cori sich von kleinen Fischen die Füße beknabbern ließen 🙂

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Unglaublich kitzlig und vor allem lustig zum Zusehen.

Freitag 12.9

Für den heutigen Tag haben wir uns zwei Tuk Tuks und einen deutschsprachigen Guide genommen die uns durch die Tempelanlagen von Angkor führten. Angkor ist ein 200 km2 großes Areal das mehr als 1000 Tempel umfasst.

Areal von Angkor

Areal von Angkor

Die Tempeln, teilweise Ruinen, und die Natur sind einfach unbeschreiblich schön. Da hier gerade Regenzeit ist hatten wir wirklich Glück, da sich die Anzahl der Touristen in Grenzen hält. Gleich zu Beginn zeigte uns Yim, der Reiseleiter, einen kleinen Tempel bei dem wir die Einzigen waren. Bei einer gefühlten Steigung von 80° konnte Christina ihre Höhenangst erfolgreich überwinden.

Christina überwindet ihre Höhenangst

Christina überwindet ihre Höhenangst

Am Vormittag besichtigten wir Angkor Thom, Bayon und Banteay Srei.

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Ein Dschungelweg führte uns dann zum Ta Phrom, dem Dschungeltempel. Dieser hat bereits Lara Croft begeistert. Uns gefiel er auch am besten. Vor allem die gigantischen Baumwurzeln die sich ihren Weg durch die Gemäuer bahnen waren beeindruckend.

Ta Phrom

Ta Phrom

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Nach einem stärkenden Mittagessen und einem kurzen Powernap am Tisch gings weiter zur Hauptattraktion von Angkor – dem Angkor Wat, die größte und am besten erhaltene Tempelanlage. Gerade als wir aus dem Tuk Tuk ausstiegen begann es unvorstellbar zu schütten. Matthias und Christina deckten sich sofort mit bunten Ponchos ein, während Julia, Cori und Marlene vorerst darauf verzichteten.

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Als aber dann sogar die Einheimischen sich Ponchos überstreiften, wussten wir, dass diese Schauer wohl doch noch länger anhalten würden. Die Menge des Regens ist vergleichbar mit der Icebucket Challenge, sowas kennt man von Österreich nicht. Über die Wasserstraße 🙂 , ehemals eine Brücke, gings dann nach kurzem Zögern zum Eingangstor.Wir hatten unseren Spaß als wir wie Kleinkinder durch die 10-20 cm tiefen Lacken stapften. Nass waren wir ohnehin schon überall und eine Dusche kam uns ganz recht. Nach drei Stunden war die Tour dann zu Ende. Wir können euch versprechen, wir kennen jedes … wirklich jedes Relief :).

Blick auf Angkor Wat

Blick auf Angkor Wat

Durch die Erzählungen über die Lebensweise und Einstellungen der Einheimischen hat uns Jim einen Einblick in das Leben in Kambodscha gegeben. Den interessanten aber auch anstrengenden Tag haben wir dann in der Pub Street ausklingen lassen.

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Nachdem manchen der Reis schon bei den Ohren raus hängt, gabs heute mexikanisch 🙂 Am Heimweg entdeckten wir mitten in Siem Reap ein Hard Rock Cafe. Eine Mitarbeiterin erzählte uns dann, dass das Cafe seit Juni geöffnet hat. Wenn man bedenkt, dass Siem Reap erst seit 2000 richtigen Tourismus genießt ist es doch etwas verwunderlich, dass es hier ein Hard Rock Cafe gibt. Wien hat immerhin etliche Jahre darauf warten müssen und wurde sogar noch später eröffnet.

Samstag 13.9

Erkenntnis der letzten Tage: Kambodscha hat eine eigene Währung -> 1 $.

Eine Flasche Wasser = 1 $, zwei Flaschen Wasser = 1 $, zehn Postkarten = 1 $, Poncho + Wasser = 1 $ (bei Sonne), Poncho = 1 $ (bei Regen) , Tuk Tuk Fahrt = 1 $, Magnet = 1 $

Nach einem gemütlichen Tag beim Pool, viel Essen, UNO Matches und viel Sonne, waren wir heute Abend wieder in der Pub Street unterwegs. Nach längerer Restaurantsuche hatten wir uns für KHMER-Spezialitäten (Kambodschanisches Essen) entschieden . Vor allem die Nachspeise, gegrillte Banane mit Kokoseis, begeisterte so machen von uns 🙂 Nach dem Essen spazierten wird durch einen der vielen Night Markets und Christinas Garderobe hat wieder Zuwachs gefunden. Julia, Marlene und Cori gönnten sich eine kleine „Auszeit“ im Pura Vida Spa. Danach gings auch schon wieder heim. Vor dem Schlafengehen wurden Coris und Marlenes Nerven auf die Probe gestellt. Dubiose Geräusche im Zimmer hielten uns bis halb drei wach. Aber wie man sieht, leben wir noch und wurden nicht gefressen 😉

Sonntag 14.9

Und da waren wir nur noch 4.
Für Matthias hieß es heute Abschied nehmen und auch Christina wurde nun zur Strohwitwe. Auch für uns steht ein Abschied an denn heute geht’s nach Laos. Gemütlich packten wir wieder unsere sieben Sachen zusammen und nach einem kleinen Snack im Guesthouse wollten wir uns am Weg zum Flughafen machen. Am Weg zu den Tuk Tuks checkte Marlene nochmal ihre Mails und erhielt die erfreuliche Nachricht, dass sich der Flug um 3 Stunden verspäten würde. Um 5$ konnten wir zum Glück unser Zimmer verlängern. Am Flughafen in Siem Reap warteten wir auf unser Boarding bis sie schlussendlich Christina „Summer“ ausgerufen haben- vermutlich den einzigen Namen den sie annähernd aussprechen konnten. Persönlich wurden wir in das Propellerflugzeug gebeten, da wir schon die letzten Passagiere waren. Zu Fuß gings quer über die Landebahn.
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Mit zwanzig anderen flogen wir nach Luang Prabang. Dort gelandet trödelten wir beim Ausfüllen des Visums und ehe wir es bemerkten waren wir die letzten die den Flughafen verließen. Nach uns wurde nur noch das Licht abgedreht 🙂

Mit dem Taxi, zum Glück versperrt, gings dann durch den Vorort von Luang Prabang. Spaßhalber sagte Marlene: „Na servas, stellts euch vor wir wohnen da?!“. Und schon bog der Taxifahrer in einen Hinterhof. Mitten im nichts ließ er uns dann aussteigen. Welcome to the Luang Prabang Paradise Resort. Wir bezogen also zwei Bungalows mit Prinzessinnenbetten in denen wir es uns gleich gemütlich machten.

Ein Gedanke zu “Alles Roger in Kambodscha?

  1. Werner Urbann schreibt:

    Ihr schreibt einen wirklich tollen Blog!! Alle unsere Freunde verfolgen ihn und sind begeistert! Somit seid Ihr nicht mehr alleine auf Eurer Reise. Our friends are watching you:>))))))

    Gefällt mir

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