Bali: Insel der Götter

Mittwoch 8.10
Nach über 1 Stunde Verspätung hatten wir endlich indonesischen Boden unter den Füßen. Aber nicht zu früh gefreut denn auch die Einreise kostete uns mehr als eine Stunde. Der vorbestellte Shuttle brachte uns dann endlich in unser Hotel „The Oasis Lagoon Sanur“. Wir bezogen rasch unsere Zimmer und aßen im Hotelrestaurant da wir alle schon so müde waren.

Oasis Lagoon Sanur

Oasis Lagoon Sanur

Donnerstag 9.10
Nach dem Frühstück entschieden wir uns heute den Tag am Strand zu verbringen. Wir machten es uns auf den Liegen bequem und genossen die Sonne.
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Das Meer war leider nicht so ansprechend da sich das Verhältnis von Wasser und Seegras ca. 50:50 verhielt. Nichts desto trotz stürzten sich Cori und ihre Mama in die Fluten. Am Nachmittag stärkten wir uns in einem netten Strandcafe in dem die Mehrzahl der Gäste Vierbeiner waren 🙂 Bali ist das Paradies für Straßenhundliebhaber. Nachdem die Ebbe einsetze und das Wetter einen Umschwung machte, gings zurück ins Hotel und wir machten uns für das Abendessen fertig. Wir entschieden uns für ein kleines nettes Restaurant wo wirs uns gut gingen ließen. Nach den leckeren Hauptspeisen wollten wir auch die Nachspeisen probieren. Hier bewiesen wir jedoch nicht so ein glückliches Händchen, denn wir bekamen grüne Palatschinken und gewöhnungsbedürftigen Black Rice Pudding. Aus unserem abendlichen bummeln wurde leider nichts, da die Geschäfte in Sanur schon um 20 Uhr zusperren – eindeutig zu früh für uns.

Freitag 10.10
Nachdem die Geschäfte gestern schon zu hatten, nutzten wir den Vormittag für unsere üblichen Einkäufe: Magnete, Postkarten, Kleider und Snacks. Wir verbrachten dann noch ein paar Stunden am Pool bevor uns unser Fahrer Romeo abholte. Mit ihm gings dann zum Uluwatu Tempel, einem Tempel direkt an den Meeresklippen.

Ausblick vom Uluwatu Tempel

Ausblick vom Uluwatu Tempel

Am Weg dorthin machten wir noch einen Halt um die Erzeugung von Luwak Kaffee zu erfahren. Für alle die es nicht wissen: beim Luwak Kaffee handelt es sich um eine (teure) Delikatesse. Der Luwak ist ein nachtaktives und katzenähnliches Tier welches sich von Kaffeebohnen ernährt. Wie die Bohnen rein kommen, kommen sie auch wieder raus und man sagt die Verdauung des Luwaks verleiht den Bohnen das spezielle Aroma 🙂 Wir testeten uns außerdem durch verschiedene balinesische Tee- und Kaffeesorten.
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Schließlich gings dann gerade Rechtzeitig zum Sonnenuntergang beim Tempel und wir besuchten eine balinesische Tanzaufführung.
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Zum Abendessen brachte uns Romeo zum Ballermann von Bali: nach Kuta, welches uns sehr an Puket erinnerte. Bei Bubba Gump gabs dann leckere Schrimps.
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Samstag 11.10
Und wiedermal läutete der Wecker vor 7 Uhr denn heute gings nach Gili Trawangan. Ein Minivan brachte uns nach Padang Bai dem Hafen von dem es per Speedboot zu den Gili Inseln ging. In einem ziemlich alten, abgenutzten, undichte und engen Boot erreichten wir nach 2 Stopps (Lombok, Gili Air) unser eigentliches Ziel. Vor Ort konnten wir uns zwischen drei Transportmitteln entscheiden: Pferdetaxi, Fahrrad oder Fußmaschine. Aufgrund der immer schwerer werdenden Rucksäcke und der Entfernung zum Hotel entschieden wir uns für die Pferdekutsche.
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Da es auf den Gilis weder Motorfahrzeuge noch asphaltierte Straßen gibt, war die Fahrt ein Erlebnis. Durchgerüttelt und verstaubt kamen wir bei unserem Hotel Les Villas Ottalia an. In einer riesigen Blumen- und Pflanzenlandschaft versteckten sich kleine Häuschen mit privatem Pool.
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Aufgrund der aufregenden Reise verbrachten wir den restlichen Nachmittag am Pool. Gegen Abend spazierten wir zur „Strandpromenade“. Im Gili Cafe aßen wir zu Abend und uns war gleich bewusst, dass uns dieses Cafe noch öfter sehen würde: bequeme liegen am Strand, leckere Speisekarte, frische Fruchtsäfte und gratis Wifi.

Sonntag 12.10
Wir schon vorausgesagt frühstückten wir heute im Gili Cafe.IMG_7419
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Wir borgten uns lässige Fahrräder und Schnorchelzeug vom Hotel aus.
Wir beschlagnahmten gleich die erste Reihe Liegen und genossen das glasklare und erfrischende Meerwasser. Auf der Suche nach Meeresschildkröten haben Marlene und Cori die Zeit ganz vergessen. Später ist auch Christina zu uns gestoßen die im Hotel ihren langersehnten Erholungsschlaf nachholte. Den Abend ließen wir wie immer ausklingen: gutes Abendessen und spazieren auf der Strandpromenade.
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Vielleicht denken sich schon manche, dass wir unsere Partyerlebnisse verheimlichen?! ÄH, nein. Wir entsprechen nicht den typischen Backpackern. Wir investieren nicht in Alkohol sondern bevorzugen Armketten, Kleider und Spas 🙂 🙂 🙂

Montag 13.10
Uns geht’s so gut !

Der heutige Tag verlief genauso entspannt wie gestern.

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Dienstag 14.10
Heute gings nach Erholung pur wieder zurück nach Bali, dieses Mal nach Ubud. Etwas früher als notwendig waren wir heute am Pier in Gili T. Vorbildlich meldeten wir uns bei der Bootsgesellschaft und ein Mitarbeiter vermerkte Coris Namen auf der Liste. Nach einem kurzen Frühstück gings zum Strand wo schon hundert andere mit Sack und Pack auf das Speedboot warteten. Es war offensichtlich, dass es heute nicht mehr alle nach Bali schaffen, denn das Boot war für die Anzahl der Wartenden viel zu klein. Einer der Crew fischte die besagte Liste heraus und begann nach und nach Namen zu verlesen. Das Boot wurde immer voller und auch wir vier standen noch immer am Strand. Irgendwann stoppte die Vorlesung. Verwundert ging Cori auf den Mitarbeiter zu und schnappte sich die Liste: 2. Aufruf Chorina from Australia, 4 passengers. Ja das waren dann wohl wir. Wir sind gespannt wie lange es noch dauern wird bis die Asiaten verstehen, dass wir nicht aus Australien sind. Nach einer kurzen Diskussion durften wir das Boot betreten außer Marlene die von anderen zurück gedrängt wurde. Christina managte dann auch, dass Marlene mit nach Bali kommen durfte und so machten wirs uns auf dem fast luxuriösen Speedboot auf See. Nach 1 Stunde Fahrt kannte jeder Passagier unsere Reisegeschichte weil Cori ihren Redefluss nicht stoppen konnte 🙂 Zurück auf Bali mussten wir uns wieder mit den lästigen Taxifahrern herumschlagen die wie immer absurde Preise verlangten. Mit unseren Rucksäcken spazierten wir durch halb Ubud bis wir endlich ein Taxi mit angemessenem Preis ergatterten. Nach 30 minütiger Off-Road Taxifahrt stellten wir uns zwei Fragen. 1. Was zur Hölle haben wir da gebucht? 2. Handelt es sich bei unserem Fahrer um einen wirklichen Taxifahrer? No panic needed denn wir waren im Paradies. Das Sunset Hill Resort im Dschungel von Ubud ließ keine Wünsche offen. IMG_7468
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Wir waren begeistert von der kleinen, wunderschönen Anlage und konnten es kaum erwarten unsere Zimmer zu beziehen. Da Coris Mama Geburtstag hatte, entschieden sich die beiden für die einzige Suite (70€ die Nacht). Beim Check in gabs dann leichte Probleme weil der „Rezeptionist“ die Reservierung nicht finden konnte. Die fragwürdigen Blicke unsererseits brachten ihn ein wenig ins Schwitzen. Zum Glück war nach einigen Minuten alles geklärt. Nach einer kurzen Poolsession gings zurück ins Zentrum. Zur Freude von Christina und Cori haben wir ein Lokal gefunden mit einem riesigen glutenfreien Angebot: Bali Buda. Die langersehnte Pizza brachte die beiden in den Essenshimmel 🙂

Mittwoch 15.10
Nach einem Blitzfrühstück stand heute etwas Sport am Programm: Downhill Radeln. Ein Minivan brachte uns zuerst zum Mount Batur wo wir bei einem zweiten Frühstück die Aussicht auf den einzigen aktiven Vulkan von Bali hatten. Dann gings ab auf den Drahtesel und 21 km bergab. Die Tour ging über Stock und Stein durch nette Dörfer, wunderschöne Reisterrassen und manchmal sogar ein wenig bergauf 🙂
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Bei der Besichtigung eines traditionellen balinesischen Hauses versorgte uns unser Guide mit Insiderwissen über die balinesische Kultur. IMG_7529
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Als Zeichen für Geschlechtsreife werden den Burschen und den Mädchen die Vorderzähne gerade geschliffen. Wir waren schockiert. Einen weiteren Stopp machten wir bei einem Reisfeld wo wir die Ernte beobachten konnten.

Christina hat fleißig mitangepackt

Christina hat fleißig mitangepackt

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Zum Abschluss unserer Tour gabs noch ein traditionelles Mittagessen. Zurück im Hotel gabs eine kurze Abkühlung im Pool bevor wir den Affenwald in Ubud unsicher machten.
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Donnerstag 16.10
Heute haben wir das geniale Pool in vollen Zügen genutzt. Zu Mittag haben wir sogar Lieferservice vom Bali Buda in Anspruch genommen und es gab glutenfree Sandwiches für alle. Nach lustigen Poolfotos gings über einen netten Trampelpfad hinunter ins Zentrum von Ubud.
Am Weg nach unten kamen wir bei einem Tempel vorbei bei dem seit mehreren Tagen eine Tempelfeier im Gange war.
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Dann haben wir kurz den Old Market und den Lotus Tempel besucht.
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Nachdem Coris Mama morgen schon heimfliegt, haben wir noch eine Massage in Anspruch genommen. Danach gabs mal wieder glutenfree Abendessen im Bali Buda 🙂

Freitag 17.10
Nachdem wir uns heute Morgen schweren Herzens von Coris Mama verabschiedet haben, ging auch für uns die Reise weiter.
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Mit einem Fahrer machten wir uns zu den berühmten Reisterrassen von Tagalalang auf.
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Eigentliches Ziel war jedoch Pura Tirta Empul ein Tempel mit heiligen Quellen. Vorerst wollten wir uns das Spektakel nur ansehen, entschieden uns aber dann doch für die nasse Variante. Mit Bikini, Sarong und Opfergaben führten wir das Ritual durch. Vor jedem Wasserspeier wurde gebeten, getrunken und gewaschen. IMG_7617
Sauber wie noch nie und erschöpft durch die Strapazen brachte uns unser Fahrer zum nächsten Halt auf unserer Reise: Seminyak. Nachdem heute unser letzter Tag in Asien war (kaum zu fassen, dass das so schnell vergangen ist), nutzten wir nochmal das billige Spaangebot und ließen uns ganze 4 Stunden verwöhnen.

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