No worries Darling … welcome to Australia :)

Von Asien nach Australien.

Samstag 18.10

Nach einem super leckeren und gesunden Fühstück gings heute zum Flughafen Denpasar. Unser nächstes Ziel ist Australien. Nach drei Stunden Flug hatten wir endlich australischen Boden unter unseren Füßen und Perth begrüßte uns mit einer kalten Regendusche. Per Bus gings ins Zentrum nach CBD wo sich auch unser Hotel das Comfort Inn Wentworth Plaza befand. Wir bezogen unser Dreibettzimmer und wir freuten uns, dass wir für die nächsten sechs Nächte nicht den Rucksack packen mussten. Der Teppichboden, die Tagesdecken und das Bad geradezu vor der Tür schafften ein „gemütliches“ Flair. Hungrig und zu später Stunde verschlug es uns zum Mc Donalds um die Ecke wo wir unsere Liebe für Sweet Potatoe Wedges entdeckten. Nachdem das Publikum beim Maci zu dieser Uhrzeit einen etwas zwielichtigen Eindruck machte, suchten wir uns noch eine Bar um auf Christinas Geburtstag anzustoßen. Die Live Musik und der gute Cider ließen uns ein paar Stunden verweilen.

Sonntag 19.10
Unseren ersten richtigen Tag in Perth haben wir erst etwas später begonnen. Nachdem es gestern etwas länger wurde, sind wirs gemütlich angegangen. Zuerst haben wir die Gegend erkundet und uns dann im Supermarkt mit Essen eingedeckt. Für ein paar Sachen bezahlt man gleich mal 50 AUD. Welcome to Australia! Danach gings in ein Pub… wieder mit Live Musik… und wieder mit Cider.

Montag 20.10
Heute gabs Frühstück ans Bett 🙂
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Cori und Marlene haben dann um 11 Uhr an einer Orientation Tour teilgenommen. Tolle Sache, denn das machen hier Pensionisten freiwillig um einem die Stadt zu zeigen. Christina hat leider in der Zwischenzeit ihr Bett hüten müssen. 2 ½ Stunden gings dann quer durch Perth City und wir erfuhren wirklich interessante Details über Land und Leute.

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Zum Schluss machten wirs uns noch beim Swan River gemütlich und konnten sogar Delfine beobachten. Am Heimweg sind wir dann noch beim Visitor Center vorbei um unsere nächsten Tage in Perth und unsere bevorstehende Reise mit dem Camper zu planen. Leider hatte das Visitor Center nur wenig Material zur Ostküste und deswegen machten wir uns auf die Suche nach dem australischen ÖAMTC. Mit Kartenmaterial im Gepäck gings zurück zu unserer Patientin, der es leider noch immer nicht viel besser ging. Cori und Marlene wollten noch ein paar Geschäfte erkunden doch die australischen Öffnungszeiten 9-17 Uhr eignen sich nicht für ein spontanes Abendprogramm. Zum Glück hatte der Supermarkt noch offen. Zweimal Sweet Potatoe Wedges to go und ab gings nach Hause wo wirs uns im Zimmer vorm Fernseher gemütlich machten. Bei so einer langen Reise braucht man manchmal auch eine Auszeit um alles verarbeiten zu können.

Dienstag 21.10
Auch heute gabs wieder In Room Dining – der Kühlschrank im Zimmer macht sich bezahlt. Danach buchten wir eine Tour für die Pinnacles und einen Wildlife Park. Nach einem kurzen Stop im Hotel besuchten wir das Western Australian Museum bei dem wir uns vor allem über die Geschichte der Aborigines informierten.

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Mit bedrücktem Gemüt und sehr nachdenklich über die Historie Australiens gings per Zug nach Frementle, einer Vorstadt am Meer. Frementle ist eine überschaubare und schöne Kleinstadt mit kolonialem Einfluss.

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Individuelle Geschäfte und Restaurants reihen sich entlang der Hauptstraße. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir die Sonne im Hafen genossen, bevor es anschließend in ein Burgerlokal ging, wo es glutenfreie Burger gab… und Sweet Potatoe Fries 🙂IMG_7675

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Lobster Lunch

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(v.l.n.r.) Cori, Zoowärter mit fettem Womabt, Marlene, Christina

Mittwoch 22.10
Für heute stand der gebuchte Ausflug am Plan zu dem wir vom Hotel abgeholt wurden. Aufgrund von einer 3 minütigen Verspätung begrüßte uns ein grantiger Busfahrer und viele böse Blicke von Pensionisten. Hoppla was hamma da gebucht? Nach einer kurzen Busfahrt wurden wir aber dann zum Umsteigen aufgefordert. Ein moderner Off Road Bus inklusive unterhaltsamen Busfahrer erwartete uns. Der erste Stopp war der Caversham Wildlife Park. Dort haben wir zum ersten Mal Kängurus gesehen und gefüttert.
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Neben den Kängurus machten wir auch mit anderen australischen Tieren Bekanntschaft.

Einzig die Koalas haben unseren Besuch verschlafen 🙂
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Auf Menschenleeren Straßen gings dann 2 ½ Stunden mitten durchs Nichts bis wir auf ein Mal vor einer Lobster Farm standen. Für Cori und Marlene gabs frisch gegrillten Lobster.
Chrsitina bevorzugte weiterhin Schonkost. Mit vollem Magen machten wir uns dann auf den Weg zur Hauptattraktion der Tour den Pinnacles: versteinerte Baumwurzeln mitten in der australischen Wüste. Nach einer kleinen Wanderung und unzähligen Fotos gings zur zweiten Wüste wo uns der weiße Sand regelrecht blendete.
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Mit dem Allradbus gings dann wie in einer Hochschaubahn über die Sanddünen. Zum Abschluss durften wir dann unser Können beim Sandboarden unter Beweis stellen.
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Nach einem tollen aber auch anstrengenden Tag haben wir die Busfahrt nach Hause verschlafen. Später sind Cori und Marlene noch zu einem Open Air Kino nach Northbridge. Leider hats kurz nach Filmbeginn zu regnen begonnen und wir flüchtete uns in eine Churraria, wo wir ein leckeres Dessert genossen.

Donnerstag 23.10
Spontan muss man sein und so buchte sich Cori kurzerhand ein Ticket für das Miley Cirus Konzert am heutigen Abend. Nach dem Frühstück gingen wir heute unseren Hausfräulichen Pflichten nach und haben Wäsche gewaschen. Den Nachmittag verbrachten wir heute in Northbride, einem Stadteil von Perth, der einige coole Lokale und Vintage Shops zu bieten hat. Auf einer sonnigen Terrasse haben wir uns glutenfreie Pizza und Cider schmecken lassen.

Den Abend verbrachte heute jeder individuell. Marlene traf sich mit einer Freundin und genoss ein kühles Bier in Scarborough, Christina profitierte vom Zimmerservice und Cori vergnügte sich mit 10.000 Möchtegern Mileys bei einer freakigen Bühnenshow.

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Mini-Mileys 😉

Freitag 24.10

Heute ging unser Reise schon wieder weiter. Nachdem unser Flug erst um 22 Uhr ging, haben wir unser Gepäck im Hotel hinterlegt. Mit dem Bus gings zum Kings Park der sich über einen Hügel bei Perth erstreckt. Wir haben den ganzen Tag im Park verbracht und in einem netten Café die weiteren Aufenthalte der Reise geplant.

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Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zu einem Food Festival wo es leckere spanische Paella gab. Danach gings ab zum Flughafen.

Samstag 25.10
Weil wir bereits um 4 Uhr früh in Cairns gelandet sind, haben wirs uns noch auf den Sesseln der Ankunftshalle gemütlich gemacht. Nach ein paar Stunden Schlaf sind wir mit dem Taxi zu unserem Hostel dem YHA Cairns. Zum Einchecken was natürlich noch zu früh und so haben wir unsere Rucksäcke nur eingesperrt und sind in die „Stadt“ spaziert. Wir stärkten uns mit einem leckeren Frühstück und machten uns auf den Weg zu einem Reisebüro um eine Schnorcheltour zum Great Barrier Reef zu buchen. Das Angebot hat uns nahezu erschlagen und uns die Auswahl erschwert. Haben uns dann auf den Erfahrungsbericht von Christinas Papa verlassen und die Tour mit Cairns Dive Center gebucht. Danach sind wir zur Lagune, einem reisen Schwimmbecken gleich beim Meer, zur freien Benutzung. Vom Schwimmen im Meer wird abgeraten weil nicht nur starke Strömungen sondern auch Haie und Krokodile eine Gefahr darstellen. An einem schattigen Platz haben wir dann unsere fehlenden Stunden Schlaf nachgeholt.

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Lagune in Cairns

Zurück im Hostel konnten wir nach sechs Wochen Abstinenz von rohem Gemüse endlich den ersten richtigen, selbstgemachten Salat genießen.

Sonntag 26.10
Morgenstund hat Gold im Mund 🙂 Um sieben gings heute zum Great Barrier Reef.

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Eigentlich waren wir nur zum Schnorcheln hier aber die Crew hat uns das Tauchen so schmackhaft gemacht, dass wir uns zu unserem ersten Tauchgang überzeugen ließen. Rein in den Neoprenanzug und die Taucherausrüstung umgeschnallt gings vom Boot direkt ins offene Meer. Unsere anfängliche Nervosität verschwand im Handumdrehen durch die Motivation und Betreuung unseres Dive Instructors. Bevor es bis zu 12m in die Tiefe ging musste jeder von uns 3 Basics unter Wasser durchführen: Wasser aus der Brille blasen, Mundstück rein und raus geben und Druckausgleich über die Ohren. Erst als wir das konnten durften wir in die Tiefe.

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Das Gefühl unter Wasser war einfach unglaublich und wir waren komplett begeistert. Obwohl sich nicht so viele Meeresbewohner blicken ließen, waren wir vom Riff und unserem ersten Taucherlebnis fasziniert.

Danach ließen wir uns von der Sonne wärmen und genossen ein leckeres Mittagessen auf dem Boot. Nach der Mittagspause gings dann schon zum zweiten Spot den wir beim Schnorcheln erkundeten. Völlig erschöpft und überwältigt von den Eindrücken traten wir die Heimreise an. Am Heimweg zum Hostel sind wir noch beim Supermarkt vorbei und haben uns danach mit Gnocchi verköstigt. Und schon wieder hieß es Koffer packen, denn morgen holen wir endlich unseren Camper 🙂

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